Steinmüllergelände - Ansturm auf die Höhner
Steinmüllergelände
Ansturm auf die Höhner
4:0 gegen Argentinien, die Straßen voll feiernder Fans - und dann am Abend das Konzert der Höhner im 2500 Zuschauer fassenden Zelt auf dem Steinmüllergelände, besser hätte der Samstag in Gummersbach nicht enden können.
GUMMERSBACH - 4:0 gegen Argentinien, die Straßen voll feiernder Fans - und dann am Abend das Konzert der Höhner im 2500 Zuschauer fassenden Zelt auf dem Steinmüllergelände, besser hätte der Samstag in Gummersbach nicht enden können.
Heißer auch nicht. Denn schon vor Konzertbeginn war es im Zelt so warm, dass Veranstalter Roland Reh auch angesichts der vielen noch vor dem Eingang wartenden Höhner-Fans die Reißleine zog und die Zeltseiten aufklappen ließ. Das Thema Abendkasse hatte sich damit erledigt.
„Es ging nicht anders, die Gesundheit der Besucher geht vor“, erklärte der schweißgebadete Bergneustädter Discjockey, der sich mit dem Konzert einen Traum verwirklichte: „Genauso wollte ich es haben. Ein großes Zelt und zivile Eintrittspreise.“
Natürlich hatten auch die Höhner daheim in Köln noch das Spiel gesehen und machten die WM den ganzen Abend über zum Thema: ob in der Anmoderation zum Lied „Fröher“ („Dass früher alles besser war, sagen die Argentinier jetzt auch.“) oder beim Ohrwurm „Viva Colonia“, der in „Viva Südafrika“ umgetextet wurde. Das ohnehin textsichere Publikum machte den Spaß aus vollem Herzen und voller Kehle gerne mit.
Drei Zugaben waren notwendig, ehe die begeisterten Zuhörer die Höhner nach zweieinviertel Stunden von der Bühne ließen. Die nahmen sich anschließend noch genug Zeit, um Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen, ehe sie in ihren Bus kletterten und zurück nach Kölle fuhren.
Noch am Abend kündigte Roland Reh fürs kommende Jahr ein weiteres Konzertevent dieser Größe an. Dann sollen auch Brings, Olaf Henning und Andreas Martin auftreten. (kn)
Quelle: Rundschau